Was er sich da zurechtgelegt hatte, war ziemlicher Blödsin, und das wusste er. Eber es genügt ihm, um nicht weiter nachdenken zu müssen.
Es ging ihm nicht um Wahrheit, sondern darum, seine Ruhe zu haben.
Es ging ihm nicht um Gerechtigkeit, sondern darum, dass es feste Regeln geben musste.
Die anderen galten ihm alle als Störenfriede oder mögliche Störenfriede.
Dass andere Menschen Rechte hatten, verstand er so, dass er daran gehindert werden sollte, das zu tun, was er wollte und was notwendig war.
Er wusste immer sehr genau, was zu tun war, aber weil er alles selber machen musste und sich auf niemanden verlassen konnte, vermochte er meistens nur wenig auszurichten.
Er fühlte sich fast immer missverstanden. Man neidete ihm offensichtlich seine Fähigkeiten und, wenn sie sich einstellten, seine Erfolge.
Er kämpfte stets an mehreren Fronten zugleich.
Wer ihm in die Quere kam, war sein Feind. Und Feinde schaltet man aus.
Er war ein freier Mensch und ließ sich auch zum Nachdenken nur ungern zwingen.
Er war nicht überheblich, wusste aber, dass er immer Recht hatte. Nun gut, manchmal irrte er sich auch, aber dann war er meistens getäuscht worden und zu gutmütg gewesen. Oder man hatte ihm Informationen vorenthalten, die er gebraucht hätte.
Er hatte es mit lauter Dummköpfen, dreisten Lügnern und miesen kleinen Halunken zu tun.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen