Er
wollte diese Frau, die er nicht kannte oder eben erst kennengelernt
hatte, unbedingt ficken. Nicht wegen des Genusses, sondern der Befriedigung halber, sie gehabt zu haben. Er war
versessen darauf, sein Ziel zu erreichen. Er würde draufgängerisch sein,
wenn er meinte, dass sie erobert werden wollte, zärtlich,
schmeichlerisch, einfühlsam, wenn er meinte, dass sie verführt werden
wollte. Niemals, außer vielleicht in ungewohnter Wut, würde er
vergewaltigen. Er wollte, dass das jeweilige Mädel (er nannte alle jungen Frauen Mädels) gerade von ihm
genommen werden wollte. Die Frau brauchte ihn nicht zu begehren, nicht zu
mögen, nicht zu verstehen, sie sollte ihn nur drüberlassen. Das
genügte ihm. Je mehr Mädels er gefickt hatte, desto männlicher fühlte
er sich. An den Mädels selbst lag ihm nichts oder nicht viel. Im Grunde
verachtete er sie, weil sie für ihn die Beine breitgemacht hatten. Er
begehrte sie, aber nur, weil sie gefickt werden konnten, weil sie das
waren, was man eben so fickte. Sie zu begehren, von der Idee, sie zu ficken, erregt zu sein, war die
Voraussetzung des Fickenkönnens. Ohne Geilheit kein Ständer. Männer zu
ficken, hätte ihm hingegen nichts gebracht. Männerkörper interessierten
ihn nicht, sie zu ficken, hätte nicht gezählt. Männer waren bloß der
Bezugsrahmen seiner Erfolge. Es erregte ihn, wenn er der erste war, der ein
Mädel fickte, wenn er also allen anderen zuvorgekommen war. Und es
erregte ihn, wenn er wusste, dass schon einige oder sogar viele über das
Mädel drübergestiegen waren, dass er sozusagen in ein Fotze voller
fremden Spermas hineinfickte. Immerhin war jetzt er es, der hier gleich
abspritzen würde, und kein anderer.
Mittwoch, 4. Februar 2026
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