Er hatte zwei Köpfe. Den einen setzte er werktags auf, den anderen an Sonn- und Feiertagen. Er hatte schon überlegt, sich einen dritten Kopf zuzulegen, für die Ferien vielleicht oder um an Werktagen einen Kopf zum Wechseln zu haben. Dass alle anderen Leute nur einen einzigen Kopf besaßen, fand er armselig. Wie konnte man nur so leben! Zu Hause setzte er manchmal überhaupt keinen Kopf auf, er fand das irgendwie bequemer. Aber so wäre er selbstverständlich nicht auf die Straße gegangen, das wäre gesellschaftlich gewiss nicht akzeptiert worden.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen